AI SUMMARY: Das Wichtigste in Kürze: Workforce-Analytics analysiert mitarbeiterbezogene Daten mithilfe statistischer Methoden und Software, um Potenziale zu erkennen und den Mitarbeitereinsatz zu optimieren. Ziele sind Effizienzsteigerung, Verbesserung des ROI und Optimierung zentraler HR-Funktionen (z. B. Personalakquise und -entwicklung). Einsatzbereiche von Workforce Analytics sind das Recruiting, die Personalentwicklung, der Personaleinsatz und die Mitarbeiterbindung. Inhalt Was bedeutet Workforce-Analytics? […]

Workforce-Analytics

Das Wichtigste in Kürze:

Inhalt

  1. Was bedeutet Workforce-Analytics?
  2. Einsatzbereiche von Workforce-Analytics
  3. Planung
  4. Vorteile von Workforce-Analytics

Was bedeutet Workforce-Analytics?

Workforce-Analytics befasst sich mit der Analyse und Strukturierung von mitarbeiterbezogenen Daten mithilfe statistischer Methoden und spezieller Software. Die daraus gewonnenen Daten ermöglichen eine Ist- und Soll-Analyse verschiedener Kennzahlen, wodurch Potenziale erkannt und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielter eingesetzt werden können.

Workforce-Analytics ist damit eine Schnittstellentechnologie, die viele Unternehmensbereiche berührt. Neben der Effizienzsteigerung gehören zu den Zielen auch die Verbesserung des ROI sowie die Optimierung zentraler HR-Funktionen, etwa in den Bereichen Personalakquise und -entwicklung.

Einsatzbereiche von Workforce-Analytics

Der Einsatzbereich ist vielfältig. Es lassen sich sowohl künftige Personalbedarfe als auch Krankentage in Bezug auf Schichteinteilungen analysieren.

HR-Analysen sind besonders in den folgenden Bereichen hilfreich:

Zudem können Workforce-Analytics-Anwendungen Anzeichen erkennen, die darauf hinweisen, dass eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter das Unternehmen verlassen könnte.

Planung

Selbstverständlich kann eine Software nicht einfach Daten sammeln und automatisch so auswerten, dass sie den individuellen Anforderungen von Führungskräften oder Vorständen entsprechen.

Daher ist es wichtig, bei der Einführung von Workforce-Analytics einige Punkte zu berücksichtigen.

  1. Status quo betrachten

Beginnen sollte jedes Unternehmen mit einem Problem, das zu lösen ist. Ist beispielsweise die Fluktuation zu hoch, sollten Maßnahmen für eine bessere Mitarbeiterbindung getroffen werden.

Dies könnte beispielsweise durch bessere Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Um das Problem anzugehen, sollte daher zunächst einmal eine spezifische Frage gestellt werden.

Beispielsweise: Welche Daten benötigt das System, um maßgeschneiderte Schulungsmaßnahmen zu definieren?

  1. Welche zusätzlichen Daten benötigen Führungskräfte?

Nachdem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Weiterbildungen und Schulungen durch das System zugewiesen wurden, darf selbstverständlich nicht Schluss sein.

Führungskräfte brauchen im Anschluss an Schulungsmaßnahmen beispielsweise Informationen über Abschlussraten. Auch Feedback aus Mitarbeiterbefragungen zur Relevanz und Wirkung der Schulungen können sinnvoll sein.

  1. Benchmarks festlegen

Benchmark-Standards basieren oft auf historischen Daten. Zu Beginn der Einführung der Analytics ist dies jedoch nicht ganz einfach, da solche Daten in der Regel noch nicht vorhanden sind.

Falls sie doch vorliegen, können Benchmarks meist manuell definiert werden. Für Schulungsabschlussraten bietet oft auch der Schulungsanbieter gute Vergleichswerte.

  1. Metriken und Analysen

Am Ende müssen alle gesammelten Daten miteinander verknüpft werden, um aussagekräftige und nachhaltige Ergebnisse zu gewinnen.

So können zum Beispiel Benchmarks und Schulungsabschlussraten mit den Ergebnissen aus Mitarbeiterbefragungen und der Mitarbeiterzufriedenheit in Beziehung gesetzt werden.

Dabei stellt sich beispielsweise die Frage: Sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zufriedener, wenn sie erfolgreich zusätzliche Qualifikationen erworben haben?

Vorteile von Workforce-Analytics

Die Vorteile von Workforce Analytics lassen sich schwer pauschal beschreiben, da sie stark von den individuellen Herausforderungen eines Unternehmens abhängen. Dennoch lassen sich einige organisatorische Vorteile hervorheben: