Bundesarbeitsgericht: Vergütungsanpassung für freigestellte Betriebsratsmitglieder

**Aktenzeichen:** 7 AZR 124/25

Das Bundesarbeitsgericht beschäftigt sich in diesem Verfahren mit der Frage, wie freigestellte Betriebsratsmitglieder bei Vergütungsanpassungen zu behandeln sind – ein relevantes Thema für Unternehmen mit Betriebsrat.

## Hintergrund und Bedeutung

Freigestellte Betriebsratsmitglieder sind Arbeitnehmer, die vollständig oder teilweise von ihrer regulären Arbeit befreit werden, um ihre Betriebsratstätigkeit auszuüben. Die zentrale Frage lautet: Müssen ihre Vergütung und Gehaltssteigerungen analog zu den übrigen Arbeitnehmern angepasst werden?

## Praktische Relevanz

Diese Entscheidung betrifft insbesondere:
– Die Gestaltung von Vergütungssystemen
– Die Gleichbehandlung von Betriebsratsmitgliedern
– Die korrekte Abrechnung nach Rückkehr aus der Freistellung

## Empfehlung für HR

HR-Fachleute sollten ihre Vergütungsrichtlinien überprüfen und sicherstellen, dass freigestellte Betriebsratsmitglieder bei Gehaltsanpassungen nicht benachteiligt werden. Eine transparente Dokumentation der Vergütungsentscheidungen ist erforderlich.

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Quelle: www.bundesarbeitsgericht.de

Foto: Towfiqu barbhuiya / Unsplash

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Mitarbeiterin sucht Kontakt via iPhone. Im Hintergrund Glaskasten